{"id":33462,"date":"2025-04-11T13:28:22","date_gmt":"2025-04-11T11:28:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.graviton.at\/letterswaplibrary\/de-pfarde\/"},"modified":"2025-04-11T13:28:22","modified_gmt":"2025-04-11T11:28:22","slug":"de-pfarde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.graviton.at\/letterswaplibrary\/de-pfarde\/","title":{"rendered":"De Pf\u00e4rde"},"content":{"rendered":"<p>Belegblock:<br \/>\nGro\u00dfe, Schwabensp.\u200543l, 35 (Hs. \u02f9nd.\/md., um 1410\u02fa): dem pauese ist gesezt, z\u016f beschedener zit z\u016f ritene op eyneme blanken perden.<br \/>\nEbd. 114a, 33: de pfert s\u016flen vore beslagen sin vnde hindene nicht.<br \/>\nEbd. 211l, 12: Vorspilet ein knecht sines heren pert oder icht sines g\u016ftes oder vorsetezit her iz [\u2026], Man sol iz weder geben deme heren, vf her dar vf sweret, dat iz sin eliche g\u016ft si.<br \/>\nHelm, H. v. Hesler. Nicod. 4854 (nrddt., 14.\u2005Jh.): ich teild im wol die werden | daz man mit wilden pferden | ime den lib beneme.<br \/>\nBl\u00fcmcke, Hans. Gesandtsch. 174, 22 (nrddt., 1603): sich die Fuhrleute beclageten, dass sie ihre Pferde unterwegen abgetrieben hatten wegen des geschwinden Fahrendes.<br \/>\nSch\u00f6pper 107b (Dortm. 1550): Equus Ro\u00df gaul pferd hengst.<br \/>\nZiesemer, Gr. \u00c4mterb. 672, 25 (preu\u00df. 1413): im ackirhofe: 4 pfert.<br \/>\nSattler, Handelsrechn. Dt. Orden 108, 36 (preu\u00df., 1400\/2): so ha\u0364t L. v. d. H. und H. D. unsere dyner beide von uns entpfangen 1 swarczs pfert.<br \/>\nEbd. 110, 5: so entpfyng her von uns uff dy\u0364 selbie cziet 1 swa\u0364rczs pfert und 1 va\u0364l pfert.<br \/>\nEbd. 139, 17: Item so habe wir by\u0364 Nicolaen \u00fcff deme yzenwerke 1 kleyn pfert mit uffgewurffen nazelo\u0364chern.<br \/>\nEbd. 139, 18: 1 rot pfert das wart uns von Ambrosius des marschalkis kemerer.<br \/>\nToeppen, St\u00e4ndetage Preu\u00dfen 1, 78, 26 (preu\u00df., 1394): das pherd sal nicht bessir zeyn, denne 4 mark.<br \/>\nEbd. 1, 645, 23 (preu\u00df., 1434): hat unser herre homeister [\u2026] laszen gebieten, das men keynerley pferde obir 3 gutte mark wirdig noch harnasch, buchszen und pulver sal us dem lande furen.<br \/>\nEbd. 2, 26, 36 (preu\u00df., 1437): bestellet obirall in euwerm gebiete, das eyn iderman seyne pferde vorne uff dem linken buge tzwusschen hie und dem nestkomenden sente Jurgen tage mit eyme crewtze [\u2026] tzeiche.<br \/>\nEbd. 2, 672, 22 (preu\u00df., 1445): so sal nymands keyn pferdt uss dem lande furen boben 7 gutte mark, bey vorlust des pferdes.<br \/>\nEbd. 3, 46, 1 (preu\u00df., 1448): so sal nymands von gesten aws deme lande pferde furen boben dry mark, die her hy gekofft hot.<br \/>\nEbd. 3, 59, 16: das dy [amptlewte] fleysige achtunge doroff haben, daz semeliche artikel unde sunderlich dy von den pferden ausczcufuren und von den rostewschern bey obegeschreben pene gehalden werden.<br \/>\nEbd. 5, 230, 12 (preu\u00df., 1467): welde abir ymandt pherde vorkouffen, der nicht ein gesessen adir gewisse man were, derselbige sal sich das vorwarn und vorsicher durch schriffte adir borgeschafft.<br \/>\nJoachim, Marienb. Tresslerb. 84, 35 (preu\u00df., 1400): 3 firdung eyme manne gegeben, der des meisters pferde hat usgesneten.<br \/>\nEbd. 230, 15 (preu\u00df., 1403): item 1 sch., eyn pferdt zu beslaen.<br \/>\nZiesemer, Marienb. \u00c4mterb. 15, 26 (preu\u00df., 1419): Czu Wargels: item 47 pferde, 9 sogfullyn.<br \/>\nEbd. 52, 10 (preu\u00df., 1444): Des hoffes pferde: item 2 monichpferde, [\u2026] 8 kobelfullen im dritten jare.<br \/>\nEbd. 117, 6 (preu\u00df., 1401): czum Dorrenfelde 20 cziende pferd, 5 yerige follen, 13 howpt ryntfye.<br \/>\nThielen, Gr. Zinsb. Dt. Ord. 74, 4 (preu\u00df., 1437\/8): Heydich vom Mylen pfleger zcu Rastenburg mit hengesten, pferden und harnischs.<br \/>\nEbd. 135, 19: Czemmel hot eynen umberyth wol von 50 huben adder mehe, dorvon sal her dynen [\u2026] mit 1 pferde.<br \/>\nLohmeyer, K. v. Nostitz 14, 12 (preu\u00df., 1578): das beste futer kompt fur die pferde, wie mich die scheffer berichten.<br \/>\nEbd. 77, 2: In diesem hofe sall nort rinthviehe, pferde und schweine und nicht schaffe gehalten werden.<br \/>\nEbd. 191, 19: da\u00df der heuptman die besten pferde und kw von Brandenburg in seinen hoff treiben lisse.<br \/>\nVolkmar 174 (Danzig 1596): Dorsuale, ein pferdtecke.<br \/>\nEbd. 469: Phalerae [&#8230;], pferdeschmuck.<br \/>\nEbd. 666: Tomex [&#8230;], Pferdbulster.<br \/>\nChron. K\u00f6ln 1, 283, 11 (rib. Hs. 1. H. 15.\u2005Jh.): dat ein ieclich man [\u2026] ein jair lank ein pert halden seulde up sine coste.<br \/>\nEbd. 1, 5397 (rib., Hs. A. 15.\u2005Jh.): so sy van buyssen aff deden die erde, | sy voren in myt orsse ind myt perde.<br \/>\nEbd. 2, 611, 212 (K\u00f6ln 1499): laist uns anbissen ind dan zo perde machen.<br \/>\nDat nuwe Boych 436, 16 (rib., 1396): Ind lies [her hilger] syne pert stain zome voysse in der herberge.<br \/>\nEbd. 443, 38: Ind griffen yn vnd wurpen yn van dem perde.<br \/>\nMeijboom, Pilgerf. tr\u00e4um. M\u00f6nch 8678 (rib., 1444): Do ich de rede also hoert, | Wart ich erveert ind zo stoert, | Want mir van geyne\u0304 perde was kunt | Dae ich up rede zo derre stunt.<br \/>\nStruck, Cist. Marienst. 1037 (mosfrk., n.\u20051457): Zom Hoeseen: 58 alder zegen. [\u2026] 9 kelber. \u2013 10 dinsende perdt.<br \/>\nStruck, Joh. Pfannstiel 186, 29 (mosfrk., 1549\/50): Jacobs Hengen von Burbach von druen pharden geheilt, warn rudig.<br \/>\nWyss, Limb. Chron. U 147, 13 (mfrk., 1395): ensal ich oder myne knechte [\u2026] keyne pherde oder hengeste noch eynigen schaiden der stede uffantwortenin keyne wijs.<br \/>\nLamprecht, Dt. Wirtschaftsl. 1, 538, Anm.\u20052 (mfrk., 1507): die [weidochsen] mit den pferden weiden gehen in der achtweid.<br \/>\nAltmann, Wind. Denkw. 177, 10 (wmd., um 1440): do sie z\u00fcsamen komen, do drat der R\u00f6msche konig ab und der keiser ouch ab von den pferden.<br \/>\nSch\u00fctzeichel, Mrhein. Passionssp.\u2005965 (mrhein., um 1335): Herre, ir sint ein guder bode. | Ir sollent han z\u016f bodenbrode | hundert mark vnd ein vil gut pert.<br \/>\nBrinkmann, Bad. Weist. 63, 29 (rhfrk., 1555): reisen sein die von Aglasterhausen zu tun schuldig und ein reiswagen zu stellen mit vier pferden und zweien knechten.<br \/>\nEbd. 189, 34 (rhfrk., 1582): Darumb ist die gewonheit, das man iglichem pflug geben soll ein halben leib brot [\u2026] und welcher ein pferd hat der egen, dem ist man schuldig ein virtel eins leibs.<br \/>\nEbd. 282, 34 (rhfrk., 1520): Zum ersten die banweide betreffend ist vertragen, das man den armen ein banweide machen soll, damit sie von den schafen nit ubertriben und ir pferd auch weid haben mugen.<br \/>\nTiemann, E. v. Nassau-S. Kgn. Sibille 163, 14 (rhfrk., um 1435): Herre \/ sehent dis pert brengen ich \u00fcch \/ das ich konnig Karl vwerm vader entridden han.<br \/>\nEbd. 166, 2: da begente yne Konig Ludiwig \/ vnd der keyser vnd Warakir \/ der sa\u00df ouch vff eyme pherde.<br \/>\nKollnig, Weist. Schriesh. 146, 38 (rhfrk., 1470): Stirpt ein man, des erben mussen verteidingen das best heupt, das ist das best pferd.<br \/>\nEbd. 157, 27 (rhfrk., 1595): So ihro churf\u00fcrstliche durchlaucht zu Pfalz in das felt zigen, so ist des junkern sein hoffman zwey pferd und ein halben wagen [\u2026] schuldig zu stellen.<br \/>\nSteer, W. v. Herrenb. B\u00fcchl. 660 (pf\u00e4lz., 1436): zu glicher wise also eyner, der off eynem pferde sietzt, mit dem sporn ermanet das pfert, naher oder fur sich zu geen.<br \/>\nWiese, UB Wetzlar 1, 596, 23 (hess., 1344): so sullent dy\u0364 vorgenanten myne burgen leisten als gude burgen zu Wetslar in eyner erbern herburge [\u2026] ieglicher mit eyme knechte unde eynem perde.<br \/>\nEbd. 662, 47 (hess., 1349): Auch clagin wir, daz der greven von Solmes marschalk [\u2026] unser ingesezzin burgere nachtbranten, brantschaczeten unde in ir pherde, kuwe, viehe [\u2026] da namen.<br \/>\nFoltz, UB Friedb. 1, 367, 7 (hess., 1387): drangk mich darzc\u016f, da\u00df ich mynen pherdin korn zc\u016f essen muste gebin.<br \/>\nFranz u.\u2005a., Qu. hess. Ref. 2, 337, 8 (hess., 1540): es lassen sich nit alle pferd on sporn reiten.<br \/>\nSchmidt, Frankf. Zunfturk. 1, 222, 9 (hess., 2. H. 16.\u2005Jh.): Die gertner sollen haben und halten sechtzehen eymer und unde inen bestellen und halten acht laydfa\u00df mit iren karren und pferden.<br \/>\n\u00d6sterley, Kirchhof. Wendunmuth 2, 112, 18 (Frankf. 1602): Mehr ward gesagt, da\u00df ein ro\u00dft\u00e4uscher ein pferd hat umb 200 ducaten gebotten.<br \/>\nK\u00fcther, UB Frauensee 213, 7 (th\u00fcr., 1441): d\u00fc der probst mit dem pherner zc\u00fc Hersfeld gein Erffarte f\u00fcer unde mit Hanse Gyseler teidingte von das hoves wegin Gebsche vercerte her midt eyme pherde unde knechte anderthalb sex. gr.<br \/>\nEbd. 385, 25 (th\u00fcr., 1528): Die menner zcum Sehe, zcu Springenn [\u2026] habenn allewege mit wagenn und pferden zcur jagt gedienet.<br \/>\nGrosch u.\u2005a., Sch\u00f6ffenspr. P\u00f6ssneck 53, 10 (th\u00fcr., 1474): also her danne zcu den tusint gulden, pherden unde wagengescherre neyn gesprochen hat.<br \/>\nEbd. 109, 15: so hat er uff syn nesten swertmagk geerbeth sin hergewete. Da gehoret zcu: des vorscheyden mannes swert unde sin beste phert gesatelt.<br \/>\nEbd. 229, 17: Darnach sy er gekomen unde habe des gutis unde agkers abegemalt met sin eygen pherden.<br \/>\nStrauch, Par. anime int. 20, 20 (th\u00fcr., 14.\u2005Jh.): he [Got] inschuf doch nicht daz pert an der wis alse den menschin, wan der dreit das bilde Godis an yme.<br \/>\nTh\u00fcr. Chron. 6v, 18 (M\u00fchlh. 1599): Das vierde Wunder der Welt war \/ das Bilde Bellophorontis \/ war ein Pferd von Eysen zusammen gef\u00fcgt.<br \/>\nEbd. 8r, 7: Varro der Oberste Rahtsherr entran mit Funfftzig Pferden.<br \/>\nEggers, Psalter 72, 6 (th\u00fcr., 1378): Das phert ist lugenliche zcu deme heyle, in der gnvge siner togende en wirt is nicht behalden.<br \/>\nv. Liliencron, D\u00fcr. Chron. Rothe 313, 4 (th\u00fcr., 1421): das ir volk unde yr pherde hungerigk amechtigk unde ouch vaste gestorben waren.<br \/>\nAnderson u.\u2005a., Flugschrr. 22, 3, 20 ([Erfurt] 1525): Die gro\u00df Babilonisch h\u016fr \/ auf dem hohen pferd \/ die mit allen heyden \/ Fu\u0364rsten hat geb\u016flt.<br \/>\nLuther, WA 6, 261, 8 (Wittenb. 1520): Dan wer einen wagen furet [\u2026] musz er sich lencken und schicken, darnach ym der wag und pferd folgen kan, mehr dar auff dan auff seinen willen acht haben.<br \/>\nEbd. 10, 1, 2, 22, 27 (1522): Und wiewol des lands sitten ist alltzeytt gewe\u00dfen auff eseln tzu reytten unnd die pferd tzum krieg brauchen.<br \/>\nEbd. 30, 2, 273, 32 (1530): Denn ich furchte mir ubel, das jhr ewrs ampts und der demut gegen Gott vergessen und die seyten zu hart spannen, und das willig pferd zu seer reiten werdet.<br \/>\nEbd. 32, 219, 30 (1530): Ego pro meo arbitrio si praedicare deberem, \u00dfo solden mich xx pferde nicht herauff brengen.<br \/>\nEbd. 47, 368, 41 (1537\/40): Dann, wann ich darumb predigen solte, das man mir viel geben wolte [\u2026] da solte man mich mit zehen Pferden nicht auff die Cantzel bringen.<br \/>\nEbd. 51, 659, 423 (um 1535): Du bist der rechter klugelin ze\u00fcmest das pferd ym arse.<br \/>\nAnderson u.\u2005a., Flugschrr. 12, 3, 28 (Wittenb. 1522): Wan ir tau\u00dfent wolff hett \/ sie fre\u00dfen nit \u00dfo vil kelber \/ ku\u0364h \/ ochsen \/ vnd pfeerd \/ al\u00df ewre Paulen\u00dfes.<br \/>\nv. Tscharner, Md. Marco Polo 3, 24 (os\u00e4chs., 2. H. 14.\u2005Jh.): Do sint gar gute pfert unde mule.<br \/>\nEbd. 12, 5: Do gevallin ouch edil groze pfert, dy do nymmer durfin keyner hubysin, wern si han gar veste hufe.<br \/>\nErmisch, Freib. Stadtr. 46, 28 (os\u00e4chs., Hs.\u2005v.\u20051325): Ist ein man besezzen in Vriberc, der ist ouch besezzen uf allem gebirge, daz man im uf keinem berge sin pfert verbiten mac.<br \/>\nEbd. 88, 32: Welch man ein pfert anvangen wil, der sal sin warten an der vrien strazen oder an dem marcte.<br \/>\nEbd. 260, 22: Welch man ein pfert ritet in eines mannes hus, derselbe, der iz darin brenget, der muz iz ouch versten unde muz davor antwerten.<br \/>\nWutke, Schles. Bergb., Cod. Sil. 20, 24, 5 (schles., 1339\/61): das sie ire genge und ir erze mit iren pferden und mit iren leuten bestellen pis an den tag.<br \/>\nBindewald, Texte schles. Kanzl. 91, 5 (schles., 1397): da vor hat her jm geeygint vomff pherd mit eynem wagin, das her sinen fromen da mite schaffin sal vor das gelt.<br \/>\nMylius G 2v (G\u00f6rlitz 1577): Phaler\u00e6 Ro\u00dfgezierden \/ Pferdru\u0364stung.<br \/>\nDoubek u.\u2005a., Sch\u00f6ffenb. Krzemienica 460 (schles., inseldt., 1471): das ym der polen Jan eyn phart hette ap gekawft.<br \/>\nHertel, Hall. Sch\u00f6ffenb. 2, 143, 9 (zu 1418): Bernd Stoybe [\u2026] wolde vorantwerten daz perd, daz Claws Wedemar vndir Dyden geanevangit hatte.<br \/>\nEbd. 2, 155, 9 (zu 1418): Laurencze Greuwe hat uffgeboten eyn pherd dry ding, daz ym Witkop gesaczt hatte vor eyn willig phant.<br \/>\nEbd. 2, 181, 28 (zu 1420): Claws Lam [\u2026] hat gegeben Peter Subache dry pferde vnde eynen wayn.<br \/>\nEbd. 453, 3 (zu 1438): Nickel Lutolt had angefangin eyn musfal pfert, daz om abegeroubet waz.<br \/>\nR\u00f6hrich u.\u2005a., Cod. Dipl. Warm. 4, 195, 10 (omd., 1426): alse das das selbige kynt vor all das gut [\u2026] sal habin czuvoraws II morgen agkirs [\u2026] und dorczu das beste pferdt.<br \/>\nEbd. 359, 20 (omd., 1430): Merket, wie sorkliche die syn czu vormisschen under unsir gebrechliche pferde und welche eyn groser schade und beczalunge uns dorus mochte entsteen.<br \/>\nEbd. 589, 29 (omd., 1435): Keyn scholcze sal pferde losen pfanden vom erbe weder umbe erbegelt ader sust umbe scholt.<br \/>\nJahr, H. v. M\u00fcgeln 1126 (omd., Hs. 1463): Das ander pfert das H\u00f6ren hi\u00df. | wer dem den z\u00fcgel la\u00dfen wil, | wann es leuft uf das krumme zil, | es treit in in der helle gruft.<br \/>\nEbd. 1179: die andern pfert in keiner schicht | den wagn gezogen hetten nicht.<br \/>\nHelbig, Qu. Wirtsch. 2, 135, 8 (md., 1321): Von eynem pherde, das man vorkeuft, 4 hell.<br \/>\nEbd. 2, 146, 23 (md., 1533): alles das do lebt, gibt zu Erffurdt kein gleite, als pferde, kuhe, schwein.<br \/>\nEbd. 2, 159, 29 (md., 1489): von einem pferde, das man hie durch furt, j gnagken. Reidt abir einer auf dem pferde, zolt er nicht.<br \/>\nEbd. 3, 64, 22 (md., 1328): de [Doringe] scholen gheven vor en peert, dat se kopet, vier penninge.<br \/>\nHertel, UB Magdeb. 3, 369, 39 (nd.\/omd., 1487): ist das ein gast pferde kowfft ader verkowfft, der sal von dem pferde geben vier pfenning.<br \/>\nv. d. Lee, M. v. Weida. Spigell 36, 3 (omd., 1487): Trincken vnd qwasenn sewberlich pferde halden. Woll gerust sein. Da geh\u00f6rtt geltt zcu.<br \/>\nH\u00fcbner, Buch Daniel 2916 (omd., Hs. 14.\/A. 15.\u2005Jh.): Ir meyde unverwizzen | Wurden sit mit geberden. | Glich scherzit ir den pferden, | Ringen, springen hozzet vort.<br \/>\nLexer, Tucher. Baumeisterb. 32, 24 (n\u00fcrnb., 1464\/75): Der schaffer und anschicker [\u2026] sol [\u2026] auch der stat arbeitter und pferde anschicken zu arbeiten nach eins paumeisters unterrichtung.<br \/>\nEbd. 51, 14: mussen die pflasterer haben einen mit einem pferde und karren, der inen zu der hent furet stein und sante.<br \/>\nEbd. 93, 26: dann die amptmansknecht des waldes pfenden doran und ist wagen und pferd verloren.<br \/>\nEbd. 126, 18: alspalde er auf den Marckt k\u00fcmpt soll er absetzen und mit den pferden wider reitten in zwinger.<br \/>\nDinklage, Frk. Bauernweist. 22, 12 (nobd., 15.\u2005Jh.): ein iglicher vogt sol gericht halten an der nachbawer schaden und sol sein pferth an einen zawn hencken.<br \/>\nEbd. 70, 2 (nobd., 1465): keme dann ein herschaft von dem Newenhawse, mochten sie solche pferdt des brobsts au\u00dfziehen und an die zewn heften und ire pferdt an derselben stadt binden.<br \/>\nEbd. 91, 36 (nobd., 1536\/49): eyner, der keine pferdt hat, sal schneiden eynen tagk in der rockernden und ein tagk in der haberernden.<br \/>\nMon. Boica, NF. 2, 1, 98, 13 (nobd., 1464): Und haben darein geho\u0364rt ecker und wisen: und haben der herrschaft ein pfert darvon gehalten.<br \/>\nEbd. 2, 1, 165, 10: Es ist auch im newen lantpuch beschrieben worden, wie die von Stainbach fro\u0364nen, und ir itlicher pferd einseczen soll.<br \/>\nHoffmann, W\u00fcrzb. Polizeis\u00e4tze 59, 29, (nobd., 1342): die, die habern veil haben, ez sin fu\u0364terer oder die leistende pfert haben.<br \/>\nEbd. 168, 6 (nobd., 1475): ein iglicher kerner sol nit mer dan mit einen pferde faren an zwei schiff.<br \/>\nWendehorst, UB Marienkap. W\u00fcrzb. 47, 5 (nobd., 1386): so sullen sie [\u2026] ir yclicher mit sin selbes libe ob sie wollen oder ir yclicher mit einem knechte oder mit einem pferde an sin stat ynfarn zeim offen wirte inn der stat zu Wirtzburg.<br \/>\nChron. N\u00fcrnb. 1, 373, 11 (nobd., zu 1426\/7): da kam der dritt cardinal [\u2026] eingeriten zu spitaler tor unter vesper und sa\u00df ab von dem pferd vor sant Sebalts kirchhof.<br \/>\nEbd. 4, 414, 13 (nobd., 15.\u2005Jh.): Clemens von Wiesentawe der reisigen hewptman mit f\u00fcnff pferden au\u00dfger\u00fcst.<br \/>\nEbd. 5, 634, 14 (nobd., 1501): rait doch mit etlichen [\u2026] pferden gen F\u00fcrt und pai\u00df da an mit den seinen.<br \/>\nEbd. 5, 702, 11 (nobd., 1506): am pfintztag nach Bangraci stund im pranger einer, der het ein pferd gekauft und er west, das es gestoln was.<br \/>\nBaumann, Bauernkr. Rotenb. 205, 16 (nobd., n.\u20051525): In solichem zuziehen hetten sich etlich vom zusatz mit etlichen geraisigen pferden aus Weinsperg getan.<br \/>\nSteinberger u.\u2005a., Urk. Hochst. Eichst. 280, 22 (noobd., 1340): an der vorgenanten wisen, daz er seineu pfa\u0364rt darauf halten mach und die darauf ezzen alz vil und si dez bedu\u0364rffen.<br \/>\nK\u00f6bler, Ref. N\u00fcrnberg 171, 16 (N\u00fcrnb. 1484): doch also wo yemant hette pferd, ochsen oder andre thier zum pfl\u016fg geho\u0364rig.<br \/>\nGille u.\u2005a., M. Beheim 104, 773 (nobd., 2. H. 15.\u2005Jh.): er welt auss den herren alsam | funff hundert pfert der pesten.<br \/>\nEbd. 124b, 151: als pald der stern erschain, sy sich | erhuben auss czu reiten | Und haben pfert geriten, dy | gehaissen sint tramitari.<br \/>\nHenschel u.\u2005a., Heidin 628 (nobd., um 1300): Der nevnde vf in gedrvnge\u0304 qva\u0304 | Der waz ein helt so ver mert | Doch viel er nider vnd daz Pfert | Daz im die sele vz giench.<br \/>\nFastnachtsp. 651 (nobd., 15.\u2005Jh.): ir habt dem mair sein weib ab pult | Und eurs gefattern tochter | Inn dem stall pei dem pfer.<br \/>\nSachs, 5, 188, 12 (N\u00fcrnb. 1558): Da treibt man mich ab wie ein pferd.<br \/>\nNeubauer, Kriegsb. Seldeneck 100, 9 (nobd., 2. H. 15.\u2005Jh.): ob der freundt jrgent eyner im treffen abgestochenn oder [\u2026] eins pferdes entweltigt wurd.<br \/>\nVoc. Teut.-Lat. n iijr (N\u00fcrnb. 1482): Gurt. pferdsgurt. cingula.<br \/>\nWilliams u.\u2005a., Els. Leg. Aurea 230, 15 (els., 1362): Es beschach daz sant Gregorius uf sinem pferde sas, do begunde es toben.<br \/>\nEbd. 230, 18: Do von segente er sich vnd daz pfert mit dem zeichen dez heiligen cr\u00faces.<br \/>\nEbd. 422, 26: Do nam der abbet Theodoren man uf sin pfert vnd koment mit grossem weinende z\u016f dem lichomen.<br \/>\nVetter, Pred. Taulers 27, 28 (els., E. 14.\u2005Jh.): Daz pfert daz machet den mist in dem stalle.<br \/>\nGilman, Agricola. Sprichw. 1, 272, 10 (Hagenau 1534): Wenn eyn St\u016fdt zergehen soll \/ so bei\u00dft eyn Pferdt dem andern den schwantz ab.<br \/>\nEbd. 1, 496, 5: Keyn stoltzer thier auff erden \/ denn eyn pferd und eyn weib.<br \/>\nEbd. 1, 496, 10: Wenn eyn pferd sein stercke w\u00fcste, so thatte es keynem manne keyn g\u016ftte.<br \/>\nEbd. 1, 497, 7: Eyn pferdt verschonet eynes menschen gerne \/ und ist des menschen fre\u00fcndt.<br \/>\nEbd. 1, 497, 27: Es seind zwey thier \/ die dem menschen hold seind \/ eyn hundt \/ und eyn pferdt.<br \/>\nGilman, Agricola. Sprichw. 2, 142, 17 (Augsb. 1548): Strauchelt doch wol ain Pferdt \/ hat vier fu\u0364sse.<br \/>\nDasypodius 125r (Stra\u00dfb. 1536): Mango [\u2026], Ein auffmutzer vnnd verkauffer der menschen \/ od\u2019 pferden vnd anderer dingen \/ die man au\u00dfbutzet.<br \/>\nBolte, Pauli. Schimpf u. Ernst 1, 218, 33 (Stra\u00dfb. 1522): er bald mit dreyen Pferden rit und fu\u0364chsen Ro\u0364ck antr\u016fg.<br \/>\nMoscherosch. Ges. Phil. v. Sittew. 25, 20 (Stra\u00dfb. 1650): jener arme Baur, dem die Soldaten ein Pferd au\u00dfspanten.<br \/>\nMorrall, Mandev. Reiseb. 16, 14 (schw\u00e4b., E. 14.\u2005Jh.): Da schucht daz pferde von dem unsubern wurm und sprang hindersich.<br \/>\nEbd. 134, 10: er sach vor im ainen ritter mit wissem harnasch uff ainem wissen pfa\u0364rit.<br \/>\nEbd. 140, 7: So sind da die herren die von des kaysers geschlecht sind, die sind all berait uf vissen pfa\u0364riten.<br \/>\nM\u00fcller, Grafsch. Hohenb. 2, 174, 2 (schw\u00e4b., 1442\/3): f\u00fcr die pferid, die im in sinem ampt abgestanden sind.<br \/>\nSappler, H. Kaufringer 5, 237 (schw\u00e4b., Hs. 1464): Der jung ritter lobesan | gieng wider zuo seinem knecht hin | under den paum, da er in | bei den pf\u00e4rden gelassen hett.<br \/>\nSchlosser, H. v. Sachsenh. 5207 (schw\u00e4b., 1453): Ich wais gar wol, was Brunhilt brist: | Schenckt diser man ain zeltent pferd | Und wer das hundert nobel wert, Brunhilt die z\u00fcg es mit ir hain.<br \/>\n\u00d6sterley, Steinh\u00f6wels \u00c4sop 42, 28 (Ulm 1474\/82): Ir s\u00f6llen truren umb \u00fcwer ungefell, wann ich kan weder mul, esel noch pfaurit finden ze k\u00f6ffen oder ze l\u00f6hnen.<br \/>\nBrandstetter, Wigoleis 214, 1 (Augsb., 1493): Er stuonde ab hoeftet sein pferde an ein tannen.<br \/>\nM\u00fcller, Welthandelsbr. 293, 38 (schw\u00e4b., 1514\/5): mit aim s\u00e4mer satel oder albarda mugen alle pherd pasirn.<br \/>\nChron. Augsb. 1, 196, 21 (schw\u00e4b., 1398): 36 guld. haben wir bezalt Petern dem Langenmantel und Johansen [\u2026] gen E\u00dflingen von 9 tagen mit 8 pf\u00e4ritten tzu her Ffridrich von \u00d6tingen und her Borisiboy von der auht wegen.<br \/>\nEbd. 2, 9, 25 (schw\u00e4b., Hs. 16.\u2005Jh.): so solten die burger alle und iegclich mit pfarden laisten ze Kirchhaim in der stat und darau\u00df nit komen.<br \/>\nEbd. 4, 141, 22 (schw\u00e4b., v.\u20051536): da ist der kaiser, preiger und alle f\u00fcrsten von iren pferden und die braut von irem wagen abgestanden.<br \/>\nEbd. 5, 133, 16 (schw\u00e4b., 1523\/7): Anno dni. 1520 im augusto da hett ainer ain ro\u00df hie, das was kain pferd oder hengst und was auch kain st\u016ftten.<br \/>\nEbd. 5, 233, 14 (schw\u00e4b., 1523\/7): der selb pfaff prediget das hailig ewangelium und das gotzwort; nun woll, also fuorten in die pferd hinweg.<br \/>\nEbd. 7, 91, 1 (schw\u00e4b., zu 1548): Auf montag adj. 13. augusti 1548, da ist kay. mt. personlich hie zu\u0364 Augspurg hinweck gezogen, und seind wenig pferdt mit Irer mt. hinaus gezogen.<br \/>\nEbd. 7, 238, 1 (schw\u00e4b., zu 1550): Im monat november anno 50 hat die kay. mt. an die reichsstende ain merckliche hilf wider Magdenburg begert, nemblich 40 fendlein knecht und 5000 pferdt.<br \/>\nEbd. 8, 129, 3 (schw\u00e4b., 1561): Auf 15. october hat pfaltzgraf Wolfgang von Neuburg das closter Kaisheim mit 500 pferdten eingenomen.<br \/>\nEbd. 8, 138, 17: Der duca de Sessa soll 2000 neapolitanischer ger\u00fcster pferd dem hertzogen von Sophoy zufieren.<br \/>\nEbd. 8, 208, 1 (schw\u00e4b., zu 1563): da\u00df ain jeder [wirt] viert angericht bedtstatten und stallungen auf 8 pferdt haben solle.<br \/>\nEbd. 8, 237, 5 (schw\u00e4b., 1563): Auf zwai uhr ist hertzog Albrecht von Bayren sampt S. f. gn. zwaien jungen hertzogen mit 300 pferdten [\u2026] Ir k\u00f6n. may. entgegen geriten.<br \/>\nFischer, Eunuchus d. Terenz 121, 13 (Ulm 1486): Phedria zoh in frefenliche darumb sich Dorus als ain unschuldiger etwas setzet als die stettigen pferd.<br \/>\nM\u00fcller, N\u00f6rdl. Stadtr. 245, 20 (schw\u00e4b., 1473): das ainem burger zu N\u00f6rdling an ainem pf\u00e4rd hilf not gesch\u00e4che oder welcherlai das w\u00e4re.<br \/>\nEbd. 484, 16, (schw\u00e4b., um 1488): w\u00f6llen si den andern iren lon mit bessern und damit die himelfert und auch daz pferd z\u016flassen gantz abstellen.<br \/>\nWintterlin, W\u00fcrt. L\u00e4ndl. Rechtsqu. 1, 77, 28 (schw\u00e4b., 1490): welcher ein pferd oder f\u00fclhin underschlecht, der geit ein laib und ein viertel korns ungefehrlich.<br \/>\nNyberg, Birgittenkl. 2, 181, 22 (schw\u00e4b., um 1522): Du waist wol, daz ich mich gelobt hab mit dreyhundert pferten z\u016f dem heiligen grab z\u016f reiten.<br \/>\nEbd. 2, 271, 8 (schw\u00e4b., um 1534): daz er vns alweg den haber wider geb, den seine pferd hie verfretzt heten.<br \/>\nBaumann, Bauernkr. Oberschw. 163, 17 (schw\u00e4b., v.\u20051542): ist ain yeder furst von seinem pfert abgefallen und die kayserliche mayestat [\u2026] enpfangen.<br \/>\nM\u00fcller, Stadtr. Ravensb. 297, 35 (oschw\u00e4b., 1549): Pf\u00e4rd aus dem margstall zu reiten.<br \/>\nHaszler, Kiechels Reisen 127, 19 (schw\u00e4b., n.\u20051589): [diser hofman] macht denn bauren an [\u2026], das ich eylent fort miesse, nam ime das pfert m\u00fctt gewalt.<br \/>\nEbd. 162, 37: Nun befr\u00f6mbdte mich nicht wehnig, das mir der Franzos das pfert nicht abfeilsete.<br \/>\nBarack, Zim. Chron. 3, 395, 10 (schw\u00e4b., M. 16.\u2005Jh.): Wa derselb dann kumen will, soll er mit dritthalben pferdten von Oberndorf hinuf reiten.<br \/>\nHenisch 57 (Augsb. 1616): Vor alter rostet das eisen \/ vnnd kompt der schinel ins Brot. Von alters wirdt der topff zu scherben. [\u2026] Von alter wirdt ein stark Pferd hinckend.<br \/>\nEbd. 30: Afftergereth oder schwantzgereth an einem Pferd.<br \/>\nMemminger Chron.7, 167 (Ulm 1660): Zogen die St\u00e4tt vor HohenZollern \/ dabey hatte die Statt Memmingen 30 Pferdt.<br \/>\nEbd. Chr. 17, 28 (Ulm 1660): Es schickte die Statt K\u00f6nig Friderichen \/ den Puppelin von Stein mit 6 Pferdten zu.<br \/>\nEschenloher. Medicus 56, 3 (Augsb. 1678): die ellende Persohn [\u2026] auff ein Pferd gesetzt \/ mit Stricken hart angebunden \/ vnd nacher Augspurg mit gantzem Gewalt gefuhrt.<br \/>\nBarack, Teufels Netz 12838 (Bodenseegeb., 1. H. 15.\u2005Jh.): Noch me h\u0153r ich die gest clagen: | So ainr tuot dem pf\u00e6rid das fuoter f\u00fcr tragen.<br \/>\nEbd. 12851: Er stilt dem pf\u00e6rid und dem gast | Der da solt riten vast.<br \/>\nMerk, Stadtr. Neuenb. 43, 5 (nalem., 1400): Auch soll unser keiner kein pferd in die reben treiben noch tun zue waiden.<br \/>\nEbd. 124, 15 (nalem., 1616): er soll auch mit einem gueten, starken, reisigen pferd [\u2026] allezeit gefa\u00dft und versehen sein.<br \/>\nKl\u00e4ui, Schweiz. Urbare 2, 303, 4 (halem., um 1380): ein ko\u036effman und sin knecht, der zwei phert fu\u0364rt.<br \/>\nEbd. 3, 222, 4 (um 1400): so er [ein camrer] zinse fasen wil, so mag er komen mit funf pferiden.<br \/>\nLemmer, Brant. Narrensch. 99, 146 (Basel 1494): Do mit die st\u016fdt zersto\u0364rung hab | Bissen die pferd jr schwa\u0364ntz ab.<br \/>\nKoppitz, Trojanerkr. 6609 (Hs. \u02f9noschweiz., 15.\u2005Jh.\u02fa): Ainen sack vil schwere | Hett er [ein cromere] uff sin pferitt gelaitt.<br \/>\nEbd. 7932: Dem liben gesellen sin | Berait er och ir pferttlin.<br \/>\nLeisi, Thurg. UB 5, 564, 23 (halem., 1357): der ieglicher sol ainen kneht mit ainem pherit an sin statt in der selben stette ain ze gisel legen.<br \/>\nEbd. 6, 743, 3 (halem., 1374): sont im o\u030cch darz\u016f die zerung geben, die er danne ungev\u00e2rlich verzert mit vier pha\u0364riten.<br \/>\nEbd. 7, 67, 6 (halem., 1376): der sol und mag ainen erbern kneht mit ainem mu\u0364ssigen pfart an sin statt legen in der vorgenanten stett.<br \/>\nEbd. 7, 522, 28 (halem., 1386): Burkart L\u00fazeler ward soldner und sol dienen mit zwain pfa\u0364riden.<br \/>\nEbd. 8, 274, 29 (halem., 1396): der sol ungevarlich ainen erbern gisel mit ainem pha\u0364rit an sin statt legen.<br \/>\nBachmann, Haimonsk. 84, 12 (halem., 1530): Der sa\u00df uff sin pfert.<br \/>\nDierauer, Chron. Z\u00fcrich 132, 24 (halem., 1415\/20): Do wolten si nit von den pferiden stan und meinten nit mit inen ze fechten.<br \/>\nRennefahrt, Stadtr. Bern 403, 16 (halem., 1407): da sol ein probst von Buchse einer herschaft geben, wenn si in den hof ritent, nemlich sich selb dritt mit drin pferiden kost an essen, an trinken, an futer und alle ding.<br \/>\nEbd. 453, 27 (halem., 1412): so so\u0364llen aber wir einen andren edelman mit einem pherit an unser statt z\u016f den drin edelmannen in ir statt senden.<br \/>\nRennefahrt, Gebiet Bern 567, 17 (halem., 1675): Damit auch hiesige burgerschaft ihre s\u00f6hne und angeh\u00f6rige [\u2026] durch gelegenheit eines ordinari wie bi\u00dfhero zu pferdt vortschaffen k\u00f6nne.<br \/>\nRennefahrt, Recht Laupen 21, 30 (halem., 1419): daz wir mit unser botschaften uff tagen da selbs habende wurdin val und rat haben mugin, unsri pferit ze stellen.<br \/>\nMaaler 6v (Z\u00fcrich 1561): Von eim rossz oder pfa\u0364rd Absteygen.<br \/>\nLauater. Gespa\u0364nste 37r, 24 (Z\u00fcrich 1578): Als einer ho\u0364rt [\u2026] ein pferd in sinem stand stampfen vmb mitte nacht \/ so gadt jm der schwei\u00df v\u00df.<br \/>\nGraf-Fuchs, \u00c4mter Interl.\/Unterseen 536, 16 (halem., 1666): damit die allment der pferden halben insk\u00fcnfftig nicht so gar zuo nahtheill de\u00df armen manns ubersetzt und abgeetzt werde.<br \/>\nHerzog, Landsh. UB 90, 45 (moobd., 1294): Des ersten setzen wir vmb vnsern hof also, daz Altman vnd Go\u0364tschel von Heydolfing vnsers herzog Otten chamrar sin sv\u0364ln mit vier pfaeriften.<br \/>\nThiel u.\u2005a., Urk. M\u00fcnchsm. 146, 22 (moobd., 1326): Darzv pin ich in schuldich ze geben pei mir ze Hagaw einer nahtseld in drein jarn ze einem mol, ob si ir bedu\u0364rffent, mit drein pf\u00e6rden oder mit vier pf\u00e6rden.<br \/>\nDirr, M\u00fcnchner Stadtr. 336, 11 (moobd., 1340): Setzzt ainer ein pfaert ze pfant oder ein ander vich [\u2026] daz sol enem, dem das pfant stet, nicht schaden.<br \/>\nEbd. 570, 22 (moobd., 1394): daz si von einem yglichen wagen oder karren, der drew pf\u00e4rd f\u00fcrt oder mer [\u2026] nemen s\u00fcllen ainen M\u00fcnicher pfenning.<br \/>\nH\u00f6r, Urk. St. Veit 99, 34 (moobd., 1370): wir sullen in unverzogenlich laysten, yedermann mit sein selbs leyb und mit einem pfard gen dem Newnmarcht in ein erbergs gasthaus.<br \/>\nUB ob der Enns 9, 29, 26 (moobd., 1376): sch\u00e2den, die ich in seinem vnd seins gotzhaus dienst, an Pf\u00e6rden vnd an andern sachen genomen han.<br \/>\nFichtner, F\u00fcetrer. Trojanerkr. 72, 9 (moobd., 1473\/8): Sein gstalt was zwayer hande: | vor mensch unnd hinden ainem pf\u00e4rd geleich.<br \/>\nEbd. 305, 2: Wann er vom pf\u00e4rde sprang | vil schnelles auff dy gr\u00fcene, | aller erst sein schwert im in seinr hend erclangk.<br \/>\nEbd. 398, 5: Hector sein pf\u00e4rd ward undter im erschlagen.<br \/>\nEbd. 418, 5: Do Achilles erholt sich von dem vall, | auff ain geruet pferd chom er schnell gesprungen.<br \/>\nRoth, E. v. Wildenberg 138, 13 (moobd., v.\u20051493): [er] legt sich heimlich an und lies im satelen bei acht pferdten.<br \/>\nWinter, N\u00f6st. Weist. 1, 964, 42 (moobd., 14.\u2005Jh.): darumb sol der maister iegleicher haben ein schef an dem urfar das wol getragen mug zwen muttmessig wegen und sechs phert.<br \/>\nEbd. 2, 1046, 20 (moobd., 1459): so sol er sein phart heftn an ainen dueren zaun.<br \/>\nMollay, H. Kottanerin 14, 9 (moobd., 1439\/40): [der man] gieng aus in dem Stal zu seinen pherden.<br \/>\nEbd. 23, 15: Vnd rait ainer von Ofen mit vier pherden, das was Vrsami Jenusch.<br \/>\nEbd. 25, 31: Vnd ich stuend von dem pherde vnd trueg in an dem armb.<br \/>\nEbd. 26, 8: Do rait der von der Freinstat, Waidaniclosch her aus gegen vns mit fu\u0364nf Hundert pherden.<br \/>\nSpiller, F\u00fcetrer. Bay. Chron. 80, 19 (moobd., 1478\/81): er sy ermanet, solten sy im auf ir kostung drew hundert pf\u00e4rd schicken wol ger\u00fcst.<br \/>\nEbd. 238, 23: Es waren auch etliche raisig pf\u00e4rd, gest [\u2026] gen Ingelstat kumen.<br \/>\nEbd. 241, 24: Die k\u00f6. M. [\u2026] ornet den raisigen zeug, pey f\u00fcnfzehenhundert pf\u00e4rden.<br \/>\nWeber, F\u00fcetrer. Poyt. 88, 1 (moobd., 1478\/84): Poytislier von seim pf\u00e4rde | sprang nider auf den plan.<br \/>\nMunz, F\u00fcetrer. Persibein 133, 7 (moobd., 1478\/84): Persibein in zuckt mit gewallt | schnell auf sein pf\u00e4rd, pracht in der maget gehewre.<br \/>\nEbd. 242, 6: schnelles er auf sein pf\u00e4rde sas, | von den risen schied er sighaffter hynnen.<br \/>\nEbd. 287, 5: Persibein het gemachet in lebens plos. | er vieng ain pf\u00e4rd, prachtz dar der klaren frawen.<br \/>\nVogel, Pract. Alg. Ratisb. 96, 1 (moobd., M. 15.\u2005Jh.): ich hab 1 pfard, daz ist 7 fl. wert.<br \/>\nEbd. 157, 7: Nu frag ich, [\u2026] waz daz pferd golten hat.<br \/>\nTurmair 4, 30, 22 (moobd., 1522\/33): Niderlender brauchen p allein, wo das Oberland pf hat: palz pfalz, pfert pert.<br \/>\nEbd. 4, 111, 33: es waren zwai rind und ain ochs, zam gespant, ein gesatelt pferd.<br \/>\nEbd. 4, 904, 29: da er von dem pferd stieg, das wasser wolt abschlahen.<br \/>\nZingerle, Inventare 193b, 26 (tir., 1425): ain swarczes phert.<br \/>\nEbd. 208b, 34 (tir., 1488): aber ain klains, prauns ph\u00e4rdl.<br \/>\nMoscouia C 3r, 26 (Wien 1557): Hertzog Constantin hat sich am 8. tag Septembris im jar nach Christi geburt 1514 vber den Nieper gelassen \/ die Ph\u00e4rde gar ain engen fuert gehabt.<br \/>\nPfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat. 116, 19 (oobd., 1349\/50): er spricht auch, daz pfert und daz maul, der helfant und daz k\u00e4mlein habent ir gallen niht besunder in ainem pl\u00e6slin sam andreu tier.<br \/>\nEbd. 136, 27: Equus ze latein haizt ain pf\u00e4rt, und welhez pf\u00e4rt resch und guot ist, daz senket sein nasl\u00f6cher tiefer in daz waszzer wenn ez trinket.<br \/>\nPrimisser, Suchenwirt 4, 434 (oobd., 2. H. 14.\u2005Jh.): Drey tag und nacht ez in uns goz | Des pferd und leute vil verdros.<br \/>\nBastian, Runtingerb. 2, 78, 9 (oobd., 1384): mir gab Rudel Pa\u0364rbinger 7 guldein fu\u0364r ain chlainz pfa\u0364rd.<br \/>\nGrossmann, Unrest. \u00d6st. Chron. 71, 8 (oobd., 3. Dr. 15.\u2005Jh.): der hertzog selbs cham an der flucht von dem phardt und [\u2026] ze todt.<br \/>\nEbd. 73, 2: Also lye\u00df in der Turckh pey dem leben und schatzt inn umb eyn antzal weyser phardt.<br \/>\nEbd. 143, 28: Der macht sich pald auff mit den dinstlewten, als mit 200 pharden und 500 fuesknechten.<br \/>\nKlein, Oswald 2, 62 (oobd., 1431\/2): Der baine sterck | spannt si mir herter in wann ainem pferde, | das ich darauf nicht mag gest\u00e4n.<br \/>\nEbd. 105, 95: Ir kainer auff ain pferd | mocht sitzen ane kreissten.<br \/>\nLangmantel, Schiltb. Reiseb. 13, 23 (oobd., 2. H. 15.\u2005Jh.): also stunden wir ab den pferden und giengen zu f\u00fcessen gegen in.<br \/>\nNyberg, Birgittenkl. 1, 180, 1 (oobd., 1528): Vber di\u00df alle\u00df [\u2026] mon mu\u00df kauffen pfert, vnd habern alle jar.<br \/>\nDeinhardt, Ross Artzney 2 (oobd., 1598): So ain pferdt ain alte anraichung hat.<br \/>\nEbd. 363: so soll ain pferdt haben [\u2026] Einen grossen bauch, besonnder so es junckh ist, ain braiten arsch, ain vellige prust.<br \/>\nSiegel u.\u2005a., Salzb. Taid. 330, 7 (smoobd., 16.\/17.\u2005Jh.): soll sich keiner [\u2026] unterfangen, ein frembdes pferd oder ander v\u00fcch auf die auen und gemain aufzukeren.<br \/>\nPiirainen, Stadtr. Sillein 43b, 28 (sslow. inseldt., 1378): Von dem chnechte der vor | leuset seyn phert in seynes | herren dynst.<br \/>\nMollay, Ofner Stadtr. 340, 3 (ung. inseldt., 1. H. 15.\u2005Jh.): So man pfert an fecht ader ochsen ader ander fiech, so schol das gerichte oben fragen pey dem tail vmmb dy zaichenn.<br \/>\nPiirainen, Stadtr. Kremnitz 88 (mslow. inseldt., 16.\u2005Jh.): Zum Dritten soll der Viertelmaister seines Viertl Volckhs, Zal, person, qwer vnnd pherdth wissen vnnd beschriben.<br \/>\nSk\u00e1la, Egerer Urgichtenb. 42, 14 (nwb\u00f6hm., 1563): dz er dj Zwej pferdt, vfm Samen, bej stettenstein angefast vnd dadannen geritten.<br \/>\nEbd. 77, 11a (nwb\u00f6hm., 1571): dj Knechte hetten [habern] mit Suedt mit ahl gersten genommen vnd den Pferden geben.<br \/>\nEbd. 156, 3 (nwb\u00f6hm., 1575): Mitt allen den Wirschpergern Zuferderst aber h. Adamen sej er Vngefer vor etzlich Jar mit 18 pferdt vor die Stadt gerucktt.<\/p>\n<div class='watch-action'><div class='watch-position align-right'><div class='action-like'><a class='lbg-style1 like-33462 jlk' href='javascript:void(0)' data-task='like' data-post_id='33462' data-nonce='763084672f' rel='nofollow'><img class='wti-pixel' src='https:\/\/www.graviton.at\/letterswaplibrary\/wp-content\/plugins\/wti-like-post\/images\/pixel.gif' title='Like' \/><span class='lc-33462 lc'>0<\/span><\/a><\/div><\/div> <div class='status-33462 status align-right'><\/div><\/div><div class='wti-clear'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Belegblock: Gro\u00dfe, Schwabensp.\u200543l, 35 (Hs. \u02f9nd.\/md., um 1410\u02fa): dem pauese ist gesezt, z\u016f beschedener zit z\u016f ritene&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[189,28,190],"class_list":["post-33462","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-othernonsense","tag-altdeutsch","tag-deutsch","tag-fruhdeutsch","wpcat-7-id"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.graviton.at\/letterswaplibrary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33462","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.graviton.at\/letterswaplibrary\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.graviton.at\/letterswaplibrary\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graviton.at\/letterswaplibrary\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graviton.at\/letterswaplibrary\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=33462"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.graviton.at\/letterswaplibrary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33462\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33463,"href":"https:\/\/www.graviton.at\/letterswaplibrary\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33462\/revisions\/33463"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.graviton.at\/letterswaplibrary\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33462"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graviton.at\/letterswaplibrary\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=33462"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.graviton.at\/letterswaplibrary\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=33462"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}